Auslandssemester

Hinweis: Alle hier gemachten Angaben sind ohne Gewähr. Sollten hier einige Angaben falsch, veraltet, oder unvollständig sein bitten wir um Benachrichtigung.

Der Förderverein dankt Herrn Philip Mewes, Frau Ina Huge, Frau Kim Burkhardt, Frau Ziyan Xie, und Frau Julia Harkcom für ihre Beiträge in diesem Dokument.

 


Ortswahl

Die Wahl der Auslandsuniversität ist regelmäßig eine knifflige Sache. Es gibt hier keinen Königsweg, aber einige Punkte die ihr abklappern könnt:

  • Die Erfahrungsberichte höherer Semester: normalerweise Bekommt ihr vom rückkehrenden Semester im Herbst eine Präsentation zum Thema Auslandserfahrungen. Außerdem liegen in der OAI Bibliothek schriftliche Berichte Ehemaliger aus.
  • Informationen über Ort und Kursangebot der in Frage kommenden Unis sowie die Passgenauigkeit zu euren Vorlieben (z.B. manche wollen eher in die Großstadt, andere präferieren es ländlicher, etc.)
  • Habt keine Angst davor höhere Semester anzusprechen und nach Erfahrungen zu fragen. Besonders, wenn es sich um spezielle Fragen handelt, die in den Berichten oder den Präsentationen nicht beantwortet wurden.

Normalerweise müsst ihr ein etwa zweiseitiges Motivationsschreiben verfassen, in dem ihr die Präferenzen für eure Ortswahl sowie die Gründe hierfür darlegt. Anhand dessen wird dann von der OAI Leitung entschieden, an welche (Partner-)Universität ihr gehen dürft.

 

 


Visum

Die hier gemachten Aussagen gehen davon aus, dass ihr die deutsche Staatsbürgerschaft habt. Bei anderweitig Staatsangehörigen mögen die einzelnen Punkte abweichen.

China

Das Visum für China erhaltet ihr über das „Chinese Visa Application Service Center“, welches 2016 zentral die Visavergabe übernommen hat. Ihr könnt das Visum also nicht mehr direkt über die Botschaft der VR China bzw. die Konsulate erhalten, sondern nur noch über diesen Anbieter. Hier gebt ihr alle Daten in Formulare ein, druckt diese aus und übermittelt das ganze zusammen mit eurem Reisepass an Bockenheimer Landstraße 51-53, 60325 Frankfurt am Main. Danach bekommt ihr eine Rechnung die ihr begleichen müsst woraufhin euch euer Reisepass zusammen mit dem Visum zugesandt wird. Ihr könnt die Unterlagen auch im Office des „Chinese Visa Application Service Center“ in Frankfurt persönlich abgeben/abholen, hier wird aber zu einer frühzeitigen Terminvereinbarung geraten.

Die Kosten für ein Visum setzen sich derzeit zusammen aus der Visagebühr von 30 € (einmalige Einreise), einer Servicegebühr von 55 €, der Umsatzsteuer von 10,45 € sowie optional 35,70 € für den versicherten Versand eurer Dokumente. Eine Expressbearbeitung wird nicht angeboten.

Das Visum solltet ihr spätestens einen Monat vor eurer geplanten Einreise beantragen, früher ist besser (Die Bearbeitungszeit beträgt erfahrungsgemäß etwa 1-2 Wochen, kann aber auch schon mal nach oben Abweichen). Ihr solltet es auch nicht früher als drei Monate vor der Einreise beantragen, da das Visum immer nur drei Monate gilt. Bitte beachtet, dass euer Reisepass noch für euren gesamten Aufenthaltszeitraum gültig sein sollte bzw. bei kurzen Einreisen noch mindestens 6 Monate.

In der Regel werdet ihr mit einem Touristenvisum (L) nach China einreisen, welches 30 Tage ab Einreise gültig ist. Dieses schreibt ihr dann in eurer Universitätsstadt um auf ein Studentenvisum. Ihr solltet also euer Einreisedatum so legen, dass alle Firsten gewahrt bleiben.

Ihr könnt auch in Deutschland direkt das Studentenvisum (X1) beantragen, da euch aber des Öfteren noch nicht alle benötigten Unterlagen der Universität vor Abreise zur Verfügung stehen ist der häufigere Fall das Touristenvisum.

Es ist grundsätzlich Möglich das Visum zu verlängern, allerdings darf es hierfür noch nicht abgelaufen sein. Der Aufenthalt in der VR China ohne gültiges Visum ist gesetzlich verboten und kann ggf. sanktioniert werden.

Neben dem „Chinese Visa Application Service Center” gibt es Dienstleister wie z.B. Reiseagenturen oder Visavermittler, die ihr nutzen könnt um an ein Visum zu kommen, aber meist ist das weder schneller noch einfacher für euch. Und natürlich entstehen hier dann Zusatzkosten.

Für die Chinesischen Sonderwirtschaftszonen Hong Kong und Macau benötigt ihr als deutsche Staatsbürger kein Visum. Es wird euch bei der Einreise automatisch ein Visum für 90 Tage gewährt. Für Hong Kong ist eine Einreise sogar nur mit dem Personalausweis möglich. Beachtet, dass eine Einreise in beide Gebiete rechtlich einer Ausreise aus der VR China gleichkommt. Sollte euer (Touristen-)Visum nur eine einmalige Einreise erlauben, dürft ihr ohne neues Visum nicht wieder nach Festlandchina einreisen.

 

Japan

Das Visum für Japan kann an jedem japanischen Konsulat beantragt werden, unabhängig vom Wohnsitz. Jedoch variieren die Dauer der Antragsbearbeitung und die Förmlichkeiten (manche akzeptieren auch Briefeinsendungen). In Frankfurt dauert es ca. zwei Wochen, in München nur eine Woche. In Berlin kann man im Ausnahmefall für einen gewissen Preis auch innerhalb eines Tages sein Visum bekommen. Man sollte aber in jedem Fall vorher anrufen und alles klären. Des Weiteren sollte man darauf achten, dass mehrfache Einreisen möglich sind, falls man reisen möchte. Das Visum ist kostenfrei. Man kann sich an dieser Stelle auch schon über eine Übersetzung des Führerscheins informieren, den man dann in Japan nutzen kann. Man kann ihn auch in Japan übersetzen lassen, beispielweise bei der Japan Automobile Federation (JAF), der Botschaft oder dem Konsulat. Erfahrungsgemäß geht es bei der JAF recht schnell. In Regionen mit wenig Andrang kann es sogar nur 30 Minuten dauern. Für einen deutschen Führerschein braucht ihr lediglich euren gültigen Führerschein, ein ausgefülltes Formular und 3000 Yen. Hier könnt ihr euch darüber informieren.

Das Certificate of Eligibility, welches für das Visum benötigt wird, bekommt ihr in der Regel von einem Mitarbeiter des International Office der Hochschule. Weitere Details könnt ihr auf der Website der Japanischen Botschaft in Deutschland nachschlagen.

 

 


Flug und Gepäck

Den Flug so früh wie möglich zu buchen und sich dabei auch am Einreisedatum orientieren ist grundsätzlich nicht verkehrt. Die Flugsuchmaschine billigflieger.de veröffentlicht jährlich die „Flugmonitor“ Studie, die eine Orientierungshilfe zum Preisverlauf von Flügen sein kann.

Es wird nicht ausbleiben, dass ihr eine Vielzahl von Flugsuchmaschinen bemühen werden müsst um den besten Preis zu finden. Selbst viele „Meta“ Suchmaschinen haben Tendenzen zu dem einen oder anderen Anbieter, wer also ein vollständiges Bild haben will muss mehrere abfragen. Eine Aufzählung aber keine Empfehlung für Suchmaschinen: skyscanner.de / Waymate.de; Checkfelix.de, Kayak.com / swoodoo.com ; momondo.de ; billigflieger.de ; discountflieger.de; bravofly.de ; flug.idealo.de ; flug.check24.de ; opodo.de ; kinkaa.de ; fluege.de ; google.de/flights

Denkt bei der Suche daran vorab unbedingt den Inkognito-Modus eures Browsers einzuschalten. So lassen sich höhere Preise aufgrund verwendeter Betriebssysteme oder bei Folgebesuchen vermeiden.

Achtet unbedingt auf möglicherweise anfallende Zusatzkosten, z.B. für die Nutzung einer bestimmten Zahlungsoption (wobei der Gesetzgeber momentan plant das zu verbieten). Der billigste Flug bei der Suche muss nicht der billigste Flug beim Kauf sein. Außerdem versuchen einige Anbieter euch unnötige Zusatzversicherungen anzudrehen. Prüft ob ihr sowas wirklich braucht.

In der Regel dürft ihr pro Person ein Gepäcksstück à 23kg plus 7kg Handgepäck mitnehmen. In seltenen Fällen erlauben Airlines auch mehr Gepäck, meist muss Übergepäck allerdings gezahlt werden und die Preise hier können stark von Airline zu Airline schwanken. In manchen Fällen lohnt es sich sogar das Gepäck stattdessen per Post zu senden.

 

 


Nützliche Mitbringsel

China

In vielen einschlägigen China Reiseführern und Managementhandbüchern stehen sehr hilfreiche Tipps für Gastgeschenke von Schokolade und Haribo Gummibärchen bis Schweizer Taschenmessern und Nivea Produkten. Das mag seine Richtigkeit vor 10 Jahren gehabt haben, heute ist das längst überholt. Über Webseiten wie Taobao bekommt man heute auch in China alles das und noch viel mehr aus Deutschland.

Wenn ihr also etwas mitnehmt dann vor allem für euren eigenen Bedarf. Aber wie gesagt, auch hier könnt ihr fast alles mittlerweile in China kaufen. Mitnehmen könnt ihr:

  • Reiseapotheke (unter anderem mit Kopfschmerzmitteln und Durchfallmitteln). Natürlich kriegt man auch alles in China, aber für die Zwischenzeit bis ihr euch zurecht gefunden habt schadet eine Notreserve nicht.
  • OBs, da wohl nach wie vor Binden die weit größere Verbreitung haben
  • Die Verhütungspille, besonders wenn ihr auf gewisse Marken angewiesen seid
  • Solltet ihr eine sensible Haut oder Allergien haben ist es wohl grundsätzlich schlauer passende Pflegeprodukte (Duschgel, Cremes, etc.) aus Deutschland mitzubringen weil es sich schwierig gestalten kann welche ohne Bleichmittel zu finden
  • Deos (zumindest, wenn ihr eine bestimmte Marke nutzt)
  • Ihr braucht keinen Steckdosenadapter, „deutsche“ C- und F-Stecker gehen in die meisten chinesischen Steckdosen.
  • Nahrungsmittel auf die ihr kein Jahr verzichten könnt (Schokolade, Salatsaucenpulver, ein paar Maggi Fix Tütchen, etc. können immer mal wieder etwas das Heimweh etwas stillen)

 

Japan

In Japan ist die Situation etwas anders als in China. Auch wenn man von Japan aus theoretisch alles Mögliche bestellen kann, ist gerade den jüngeren Japanern einiges unbekannt. Etwas ausgefallenere Haribo Produkte, sowie Kinder Schokolade sind beliebt.

Hier eine Auswahl an Dingen die ihr mitnehmen könnt:

  • Deo (da in Japan die Auswahl sehr klein ist und wenn dann bezahlt ihr gleich mindestens 500 Yen)
  • Haarspray/ Haargel (zumindest, wenn ihr eine bestimmte Marke bevorzugt und Geld sparen wollt)
  • OBs (In Japan gibt es kaum welche und wenn dann sind es keine bequemen)
  • Reisestecker (nehmt euch sowohl Typ A als auch Typ B Adapter mit)
  • Medikamente: Für den Eigenbedarf sollte man sich vorher informieren, gerade bei Medikamenten. Am besten liest man sich diese Q&A durch, und füllt den Antrag entsprechend aus.

 


Zollbestimmungen

Da sich dieser Punkt ändern mag zitieren wir hier jeweils die Angaben das Auswärtigen Amts. Zeitgleich verweisen wir darauf, dass ihr euch hier selbst informieren solltet, ob es Änderungen gab:

 

China

400 Zigaretten, zwei Flaschen Spirituosen (je 750 ml); Devisen: Bis 5.000,- US-$ (oder Gegenwert in anderen Devisen) für nicht-chinesische Staatsangehörige. Ansonsten muss eine Einfuhrerklärung abgegeben werden. Ferner dürfen bis zu 20.000,- RMB eingeführt werden

mehr…

 

Japan

Verboten ist die Einfuhr von Waffen und Munition, von Drogen und Aufputschmitteln etc., ge- oder verfälschten Zahlungsmitteln, Gegenständen, die die öffentliche Sicherheit oder Moral verletzten (Pornographie), und Gegenständen, die Rechte des geistigen Eigentums (Patente, Markenzeichen, Copyrights etc.) verletzen.

Zollfrei eingeführt werden dürfen von Personen ab 20 Jahren 3 Flaschen à 0,76 l alkoholische Getränke, 100 Zigarren oder 400 Zigaretten oder 500 g Tabak (bei Mischung insgesamt max. 500 g) und 2 Unzen Parfüm. Andere Waren dürfen im Wert bis zu 200.000,- Yen zollfrei eingeführt werden, dabei werden nur Waren mit einem Wert von über 10.000,- Yen pro Gegenstand gezählt. Bargeld kann beliebig eingeführt werden.

mehr…

 

 


Versicherungen

Allgemein: Die Versicherungspflicht für Deutschland besteht weiterhin, unabhängig davon, ob ihr euch hier tatsächlich aufhaltet. Ohne gültige deutsche Krankenversicherung könnt ihr nicht an der Hochschule eingeschrieben bleiben.

 

China

Ihr solltet zusätzlich zur deutschen noch eine Auslandskrankenversicherung haben, die im schlimmsten Fall eure Kosten in China trägt und ggf. einen Krankenrücktransport bezahlt. Normalerweise habt ihr einen grundlegenden Versicherungsschutz über die ausländische Universität, dieser ist aber eben nur sehr grundlegend. Etwas besser sind die Stipendiaten der Auslandsunis versichert, hier geht der Schutz angeblich bis 400.000 RMB. Dennoch solltet ihr zusätzlich eine deutsche Auslandskrankenversicherung abschließen die auch China (bzw. Asien wenn ihr im Ausland reisen wollt) umfasst. Dieser Punkt ist wichtig, da viele Auslandskrankenversicherungen China erstmal nicht abdecken. Seid also achtsam! Beliebt ist die Versicherung über die Hanse Merkur, die etwa 500 € für 365 Tage kostet. Weiterhin gibt es die Möglichkeit sich über den DAAD zu versichern. Es gibt aber durchaus auch weitere Anbieter mit ähnlichen Dienstleistungen. Informiert euch selbst, wir geben hier keine Daten an da diese naturgemäß schnell überaltern.

 

Japan

Als Austauschstudent mit Wohnsitz in Japan müsst ihr die „national health insurance“ abschließen. Diese übernimmt allerdings nur 70% der anfallenden Krankenkosten, und der Rest ist selbst beizusteuern. Es bietet sich deshalb an sich eine Auslandskrankenversicherung zu besorgen, auch wenn man dann doppelt versichert ist. Das hat auch den Vorteil, dass man beim Reisen außerhalb Japans ebenfalls versichert ist. Informiert euch am besten bei eurer eigenen Versicherung, da diese oft auch Auslandsaufenthalte mitversichern.

 

 


Impfungen

Für viele Teile Asiens ist es ratsam einen aktuellen und passenden Impfschutz zu haben. Viele Hausärzte können euch die richtigen Impfungen verabreichen, wer ganz sicher gehen will kann auch zu einem Tropeninstitut gehen (z.B. dem in Lusanum). Die Regelprozedur ist, dass ihr mit eurem Impfpass (Mama fragen!) zum Arzt geht, einen Impfplan bekommt, die passenden Impfstoffe in der Apotheke kauft und damit dann zum Arzt geht der euch dann Impft (es gibt hier aber auch Ausnahmen wie Dr. Wolfgang Barthel in der Mannheimer Innenstadt, der die meisten Impfstoffe vorrätig hält)

Je nachdem wie euer Impfstatus ist, ist es durchaus ratsam mindestens ein halbes Jahr im Voraus mit der Auffrischung anzufangen, da einige Impfungen nicht zeitgleich zu anderen verabreicht werden können.

Wir geben hier explizit nur einen Ratschlag für eine Impfung: Malaria. Diese Krankheit ist wirklich lästig und wenn man sich einmal angesteckt hat kommt sie immer wieder. Ansonsten lassen sich hier keine pauschalen Ratschläge erteilen, da der benötigte Schutz stark von Region, Jahreszeit, Ausbrüchen, etc. abhängt. Informiert euch selbst bei geeigneten Stellen, z.B. der Impfberatung der Stadt Mannheim.

Die Kosten für einen vollständigen Schutz gehen schnell in den dreistelligen Euro Bereich. Manche Krankenkassen übernehmen das (teilweise), andere nicht. Lasst euch aber nicht direkt abweisen! Sprecht persönlich bei eurem zuständigen Sachbearbeiter bei der Krankenkasse vor, in der Regel haben diese einen gewissen Entscheidungsspielraum. (Deshalb solltet ihr das auch nicht telefonisch machen, da ihr dann nur in irgendeinem Callcenter landet indem euer Gegenüber vorgeschriebene Antworten widergibt). Frau Scheurer kann euch eine Bescheinigung ausstellen, dass das Auslandsjahr obligatorisch für das Studium ist. Wenn ihr damit zur Krankenkasse geht, sehr nett seid, und betont, dass ihr Studenten ohne nennenswerte Finanzkraft seid, ist die Krankenkasse da vielleicht kulant um euch als Kunden zu behalten.

 

 


Auslands-BaFöG

Das Auslands-BaFöG ist dem „normalen“ nicht unähnlich, unterscheidet sich aber in zwei Punkten:

Erstens muss hier ein gesonderter Antrag eingereicht werden und zwar nicht beim Amt für Ausbildungsförderung der Hochschule Ludwigshafen, sondern beim Amt für Ausbildungsförderung in Reutlingen, welches zentral alle Anträge der Bundesrepublik für Südostasien bearbeitet.

Der zweite Unterschied ist, dass auch Studenten, die keine Inlandsförderung bekommen, sehr wohl berechtigt sein können Auslands-BaFöG zu erhalten. Es lohnt sich also immer einen Antrag zu stellen um das prüfen zu lassen (und ggf. Einspruch zu erheben, solltet ihr der Meinung sein, dass die Feststellung der Förderhöhe unzutreffend ist).

Der vollständige Antrag ist idealerweise bereits 6 Monate vor Antritt eures Auslandsjahres beim Amt für Ausbildungsförderung in Reutlingen. So sollte sichergestellt sein, dass ihr rechtzeitig einen Bescheid bekommt, ob und wieviel ihr tatsächlich gefördert werdet.

Beim Auslands-BaFöG sind (nach § 17 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 BAföG) alle regulären Zahlungen bis insgesamt 4.600 € frei und müssen nicht zurückgezahlt werden. Alle zusätzlichen Zahlungen (Reisezuschuss, Krankenkassenzuschuss, etc.) müssen zu 50% zurückgezahlt werden. In beiden Fällen wird die Rückzahlung jedoch erst einige Jahre nach Abschluss eures Studiums fällig.

 

 


Bankkonten

China

Die meisten von euch werden ein Konto bei einer deutschen Bank besitzen. Nur haben diese zumeist keine nennenswerte Abdeckung in China was Geldautomaten betrifft. Deshalb solltet ihr euch um ein Bankkonto mit kostenloser VISA-Karte bemühen (natürlich könnt ihr euch auch bei mehr als einer Bank eines zulegen und seid so doppelt abgesichert). Die DKB und die ComDirect bieten euch eine kostenlose VISA-Karte zu einem Konto an. Mit dieser könnt ihr im Ausland (und nur da!) Geld von eurem Bankkonto abheben ohne hierfür Gebühren zahlen zu müssen. Weitere Banken die das angeblich anbieten, bei denen wir aber keine Erfahrungswerte haben, sind: Advanzia Bank, Santander 1plus Visa Card, Barclaycard New Visa. Informiert euch auch über Punkte wie Strafgebühren und Überziehungszinsen bevor ihr euch hier für einen Anbieter entscheidet.

Ihr dürft selbstverständlich auch bei einer chinesischen Bank ein Konto eröffnen. Das kann nützlich sein z.B. für Einkäufe im Internet. Von Überweisungen vom deutschen aufs chinesische Konto raten wir ab, da hier schlechte Wechselkurse bzw. gebühren anfallen können. Eine Übersicht könnt ihr hier erhalten, dass ersetzt aber nicht die eigene Recherche.

Japan

Auch für Japan solltet ihr euch um ein Bankkonto mit kostenloser VISA-Karte bemühen (natürlich könnt ihr euch auch bei mehr als einer Bank eines zulegen und seid so doppelt abgesichert). Die DKB und die ComDirect bieten euch eine kostenlose VISA-Karte zu einem Konto an. Mit dieser könnt ihr im Ausland (und nur da!) Geld von eurem Bankkonto abheben ohne hierfür Gebühren zahlen zu müssen. Weitere Banken die das angeblich anbieten, bei denen wir aber keine Erfahrungswerte haben, sind: Advanzia Bank, Santander 1plus Visa Card, Barclaycard New Visa. Informiert euch auch über Punkte wie Strafgebühren und Überziehungszinsen bevor ihr euch hier für einen Anbieter entscheidet.

Wer in Japan ein Praktikum anfängt, muss in der Regel ein Konto bei einer Japanischen Bank eröffnen, beispielsweise bei der Japan Post Bank (ゆうちょ銀行). Ihr könnt aber auch einfach schauen welche Bank von eurer Wohnung am nächsten ist. Es kann recht anstrengend und schwierig sein ein Konto zu eröffnen. Nehmt euch daher am besten einen Freund mit, der euch alles übersetzen und unterstützen kann. Ansonsten siehe China.

 

 


Leben in Deutschland

Ein gerne vergessener Punkt: ihr solltet euer Leben in Deutschland auch regeln, sprich Sachen wie Mobilfunk-, Fitnessstudioverträge, etc. frühzeitig stilllegen soweit es geht. Weiterhin ist eine unterschriebene Vollmacht für euer deutsches Bankkonto sowie für die Post durchaus sinnvoll, wenn eure Lieben zuhause notfalls Zugriff brauchen.

Was ihr nicht einstellen dürft – obwohl ihr im Ausland seid – ist euer Semesterbeitrag für die HS Ludwigshafen sowie (falls nicht sowieso über die Eltern abgedeckt) eure Krankenversicherung für Deutschland.

 

 


Einreisedatum

China

Es ist nicht einfach eine Empfehlung für eure Einreise zu geben. Wenn ihr per Touristenvisum einreist, was der Fall sein dürfte, dann habt ihr 30 Tage Zeit um das umschreiben zu lassen. Das könnt ihr erst nach Einschreibung an der Uni tun. Die benötigten Unterlagen erhaltet ihr idR Zeitnah zum Vorlesungsbeginn, welcher wiederrum meist Anfang September ist, aber eben von Uni zu Uni und von Jahr zu Jahr etwas schwanken kann. Wenn ihr Mitte August einreist habt ihr also bis Mitte September Zeit euch umzumelden, meist sollte das genügen. Dennoch ist es schlauer sich vorab über den Studienbeginn zu informieren und sich danach zu richten.

 

Japan

Das Einreisedatum ist schwierig zu organisieren, da das „Certificate of Enrollmentje nach Partneruniversität, und damit auch der Visumantrag, länger dauern kann. Wenn man den Flug zu früh legt, kommt es eventuell dazu, dass man diesen verschieben muss. Es ist theoretisch auch möglich, mit einem Touristenvisum einzureisen und vor Ort ein Studentenvisum zu beantragen. Allerdings ist dies ein Ausnahmefall, und sollte auf jeden Fall mit dem Konsulat vorher abgeklärt sein.

Ihr solltet euch für das Einreisedatum deshalb möglichst viel Spielraum lassen, da Probleme aufkommen können (z.B. ist ein Neuantrag nötig wenn der Name falsch geschrieben wurde).

 

 


Einreise und erste Schritte

China

Angenommen ihr reist wie oben dargelegt Mitte August ein, dann habt ihr meist gute drei Wochen bis zum Vorlesungsbeginn bzw. etwa 2 Wochen bis zur Anmeldung. Das gibt euch die Möglichkeit, euch vor eurem Studienbeginn noch etwas in China zu akklimatisieren, z.B. indem ihr eine Zeit in Shanghai verbringt. Einerseits bietet die Stadt genug Aktivitäten um hier ein paar Tage zu verbringen, gerne auch in größeren Gruppen. Außerdem ist sie ein netter Mix aus westlichen und chinesischen Einflüssen, euer Übergang wird also nicht so hart (sollte es euer erstes Mal in Asien sein).

Da wir schon beim Thema sind: der vielbeschworene „Kulturschock“ bleibt oft aus. Es ist eher ein Umorientieren und Anpassen, das zu Beginn beschwerlich sein kann, aber selten ein Schock. Ihr seid nun mal in einem anderen Kulturkreis mit einer anderen Mentalität, da bleiben Unterschiede nicht aus. Aber auch das geht vorbei. (Den gefühlt schlimmeren Kulturschock erlebt ihr eher bei eurer Rückkehr nach Deutschland.)

Ihr solltet euch vor eurer Abreise in Deutschland ein Hostel buchen (wir empfehlen in Shanghai die Umgebung der Nanjing Lu). In Shanghai ist es zeitlich meist schneller (und merklich günstiger) die Strecke Flughafen – Stadt mit der U-Bahn zu fahren (bei der Gelegenheit würden wir auch gleich 公共交通卡kaufen, eine aufladbare U-Bahn Bezahlkarte). Nach dem Einchecken im Hostel solltet ihr testen, ob ihr mit eurer Visakarte Geld abheben könnt sowie euch eine Prepaid SIM-Karte zulegen (Achtung, in China sind diese Ortsgebunden, sprich, wenn man eine in Shanghai gekaufte SIM in Peking nutzt fallen Roaming Gebühren an).

Ihr könnt zu eurer Partneruni entweder fliegen oder Zug hinfahren, wobei sich das auf längeren Strecken vom Preis her oft wenig gibt, der Zug ist nur deutlich länger unterwegs. Zum Thema Ticketkauf siehe den Abschnitt „Nützliche Apps & Webseiten“.

Nach eurer Ankunft in eurer Partnerstadt solltet ihr euch bei der Uni melden sowie anfangen Geld abzuheben, da ihr grade zu Beginn oft mehrere Tausend Euro in einem kurzen Zeitraum braucht, mit der Visakarte oft aber nur ~700 Euro am Tag bekommt.

 

Japan

Die japanischen (Partner-)Unis organisieren recht viel für euch vorab. Zug- und Busverbindungen vom Flughafen, sowie alle Adressen, Telefonnummern, und Eincheckdatum werden von eurer Partneruniversität direkt mitgeteilt, bzw. ist das auch online sehr einfach zu recherchieren. Auch alle Anmeldungen bei Ämtern sind von vorneherein für euch organisiert. Selbst bei Sonderfällen wird euch auf Anfrage immer Jemand helfen können.

Fängt das Semester in Japan nicht zu früh an, habt ihr noch Zeit zu Reisen, doch das kann mit Jahresgepäck anstrengend sein. Es empfiehlt sich, sich erstmal einzuleben, und dann Reisemöglichkeiten zu nutzen, da ihr vor dem Semesterbeginn wahrscheinlich nicht allzu viel Zeit fürs Reisen haben werdet (es sei denn ihr bekommt euer Visum früh genug, und das Semester fängt spät an).

 

 


Unianmeldung

China

Spätestens nach eurer Ankunft in eurer Partnerstadt solltet ihr euch im 留学生办公室 melden. Eigentlich stellen alle Partnerunis Betreuer für die Auslandsstudenten. Manche sind sehr hilfsbereit und holen euch bei eurer Ankunft z.B. vom Bahnhof ab. Anderen Betreuern genügt es zu wissen, dass ihr irgendwo existiert und eure Gebühren rechtzeitig bezahlt ohne allzu lästig zu werden. Wenn ihr die Möglichkeit habt euch bei eurem Betreuer vorab mit Ankunftsdatum zu melden solltet ihr das tun.

Es gibt vor Vorlesungsbeginn einen groben Zeitraum vor etwa einer Woche, an dem ihr euch anmelden könnt, Studiengebühren bezahlen dürft (ca. 1.500 €), Bücher bestellen könnt, den Gesundheitstest machen müsst, sowie den Einstufungstest für eure Kurseinteilung ablegen werdet. Optional sind hier noch Wohnungssuche und (wenn alle Unterlagen bereits vorhanden) Umschreiben des Visums. Die ersten ein bis zwei Wochen an der neuen Uni sind also eher stressig. Plant voraus und Informiert euch gut, verfallt aber nicht in Panik. Bisher hat es jeder geschafft.

 

Japan

Wie bereits erwähnt ist es in Japan sehr gut organisiert. Es wird meistens verlangt, dass Austauschstudenten ein paar Tage/Wochen vor Studienbeginn eintreffen, um an der Einführungswoche teilzunehmen. In dieser wird alles Wichtige geklärt (Anmeldungen, Amtsbesuche, Versicherungen, etc.), und ihr habt genügend Zeit und Möglichkeiten nachzufragen und euch um weitere Sachen zu kümmern (evtl. eigenes Bankkonto eröffnen, Telefon, etc.).

 

 


Gesundheitszeugnis

China

Unter Gesundheitszeugnis laufen hier zwei Sachen:

Zum einen müsst ihr ggf. diverse ärztliche Unterlagen bereitstellen, damit ihr ein längerfristiges Visum bekommt. Dies kann unter anderem einen negativen HIV- sowie Syphilistest, eine Röntgenaufnahme der Lunge, und ein EKG umfassen. Euer Hausarzt muss hierzu einen englischsprachigen Fragebogen ausfüllen. Es schadet übrigens nicht rote Stempelfarbe zu benutzen, weil in China alle offiziellen Stempel rot sind und das dann eher akzeptiert wird. Wenn ihr mit dem Touristenvisum einreist könnt ihr diese Tests theoretisch auch zeitnah nach der Ankunft in China machen lassen bevor ihr euer Visum umschreiben lasst.

 

Weiterhin wird eure Universität relativ wahrscheinlich einen Checkup in China von euch verlangen, bevor ihr offiziell aufgenommen werdet. Das kann über einen zentralen Termin geschehen, den die Universität meist vor Vorlesungsbeginn organisiert. Da bei diesem Termin eine sehr große Anzahl von Neustudenten untersucht wird, bedeutet das oft sehr langes anstehen und warten. Solltet ihr euch das schon sprachlich zutrauen, könnt ihr diesen Test (ggf. gegen kleine Bearbeitungsgebühr) alternativ in einem staatlichen Krankenhaus machen lassen. Das dauert dann 2-3 Stunden je nach Andrang. Das 留学生办公室 wird euch dazu nicht explizit raten, schließlich sollt ihr nicht aus der Reihe tanzen. Aber wenn ihr den Test vor dem zentralen Termin habt, wird man den wohl auch akzeptieren.

 

Japan

In Japan braucht man bei Antragsstellung ein Gesundheitszeugnis. Dieses kann variieren und wird von der Universität mitgeschickt. Hier sollte man sich bei Fragen und Komplikationen an die Partneruniversität wenden.

Einen Check-up vor Ort wird es normalerweise nicht geben.

 

 


Vorlesungen und Prüfungen

China

Vor eurer ersten Vorlesung dürft ihr einen Einstufungstest machen der euer Sprachniveau festlegen soll, um euch somit in einen Kurs zu stecken der am besten euren Fähigkeiten entgegenkommt. Diese Tests können HSK 4 Vordrucke sein oder aber auch Unieigene Tests. Ihr könnt hier nicht „durchfallen“, solltet euch natürlich dennoch anstrengen, damit ihr euch im Kurs später nicht langweilt. Manchmal habt ihr die Wahl zwischen mehreren Niveaus. Wir empfehlen immer erst das höhere für ein paar Tage auszuprobieren, bevor man sich für das niedrigere entscheidet. Die höheren Kurse können anspruchsvoller klingen als sie sind, macht euch selbst ein Bild.

Was ihr konkret für Vorlesungen habt hängt ab von eurer Uni sowie dem Sprachniveau in das ihr eingestuft werdet. Als Basis gilt meist das Viergestirn aus口语 (Aussprache), 听力 (Hörverständnis), 阅读 (Lese- und Schreibkompetenz), sowie 整合 (Gesamtunterricht, eine Verbindung der anderen drei zu einer Vorlesung ähnlich der die ihr aus Deutschland kennt).

Diese vier können aber teilweise um Fächer wie Kalligraphie, Geschichte, chinesische Medizin, Umgangssprache, oder HSK Vorbereitung ergänzt werden.

Manche Universitäten erlauben den Besuch von Vorlesungen, die nicht in eurem Kurrikulum stehen, wie z.B. Wirtschaftsvorlesungen. (Andere Universitäten lehnen das ab, da ihr sonst zu sehr die chinesischen Kommilitonen mit eurer Anwesenheit „ablenkt“.) Solltet ihr die Möglichkeit haben andere Vorlesungen zu besuchen, schadet es zumindest sicher nicht eurem Hörverständnis.

Zu Semesterbeginn (also zwei Mal im Jahr) könnt ihr über die Universität Bücher für den Unterricht beziehen. Diese Anschaffung ist sinnvoll, weil der Großteil des Unterrichts hieraus Abgeleitet wird. Kostenpunkt sind etwa 400 RMB pro Semester. Diese Bücher werden von der Peking University Press zentral für den Chinesisch Unterricht in ganz China produziert. Leider haben sie aber kein zu 100% mit dem HSK deckungsgleiches Vokabular bzw. auch eine andere „Nützlichkeitseinstufung“ der Vokabeln, was zu einer abweichenden Reihenfolge bei der Vermittlung führt. Ihr müsst also ggf. HSK-Vokabeln und Vorlesungsvokabeln unter einen Hut bringen.

Zu Semesterende ist in jedem Fach eine Prüfung abzulegen. Zumindest nach dem ersten Semester solltet ihr diese auch bestehen, da ihr offiziell nur so ins zweite „versetzt“ werdet. Diese Prüfungen sind für die Anerkennung von ECTS durch das OAI bisher nicht relevant, es zählt einzig das Bestehen des HSK.

 

Japan

Vor eurer ersten Vorlesung dürft ihr einen Einstufungstest machen der euer Sprachniveau festlegen soll, um euch somit in einen Kurs zu stecken der am besten euren Fähigkeiten entgegenkommt. Diese Tests können JLPT Vordrucke sein oder aber auch Unieigene Tests. Ihr könnt hier nicht „durchfallen“, solltet euch natürlich dennoch anstrengen, damit ihr euch im Kurs später nicht langweilt. Manchmal habt ihr die Wahl zwischen mehreren Niveaus. Wir empfehlen immer erst das höhere für ein paar Tage auszuprobieren, bevor man sich für das niedrigere entscheidet. Die höheren Kurse können anspruchsvoller klingen als sie sind, macht euch selbst ein Bild.

Die Japanischen Universitäten erlauben meist den Besuch von anderen Vorlesungen, und verlangen dies teilweise auch. Das OAI verlangt hier den Besuch von wirtschaftsbezogenen Kursen, aber andere können ebenfalls besucht werden, meistens diejenigen mit kulturellem Bezug. Diese Kurse können je nach Universität auf Englisch oder Japanisch sein. Schätzt vor Ort selbst ein, wie sinnvoll der Besuch solcher Kurse ist. Euer Vorlesungsplan muss in der Regel in den ersten 2 Wochen eurer Vorlesungszeit mit dem OAI abgesprochen werden.

Zu Semesterende ist in jedem Fach eine Prüfung abzulegen. Zumindest nach dem ersten Semester solltet ihr diese auch bestehen, da ihr offiziell nur so ins zweite „versetzt“ werdet. Generell ist es zu empfehlen alle Prüfungen auch gut zu bestehen, da sich diese abgeschlossenen Kurse (und die Zeugnisse) bei einigen Bewerbungen gut nutzen lassen. Diese Prüfungen sind für die Anerkennung von ECTS durch das OAI bisher nicht relevant, es zählt einzig das Bestehen des JLPT.

 

 


Campusleben

China

Die Universität beheimatet eine riesige Auswahl von Klubs aller Arten. Es gibt nicht nur diverse Sportklubs, sondern auch Tanzklubs, Modellklubs, Klubs für Internationalen Austausch, etc. Die allermeisten stehen euch offen und sind ideal um neue Freunde zu finden. Oftmals gibt es zu Semesterbeginn einen Tag an dem die Klubs sich auf dem Campus präsentieren und bei dem man sich anmelden kann.

Zu bestimmten Anlässen (z.B. den 教师节 am 10. September oder 劳动节 am 1. Mai) kann es zu Campusweiten Festivitäten, Paraden, etc. kommen. Außerdem veranstaltet die Studentenschaft eventuell Partys zu Festtagen wie z.B. 中秋节 oder 光棍节 (11. November).

Manche Universitätsklassen unternehmen Ausflüge zu nahegelegenen Sehenswürdigkeiten oder beteiligen sich an Wettbewerben zwischen verschiedenen Universitäten.

Grundsätzlich gilt, dass eure chinesischen Kommilitonen im Großen sehr nett und neugierig euch gegenüber sind. Wenn ihr bereit seid euch mit ihnen zu beschäftigen, wird man euch zwar Löcher in den Bauch fragen, zeitgleich findet ihr aber auch mit Sicherheit viele neue Freunde, die gerne bereit sind euch im Alltag zu helfen bzw. spaßige Unternehmungen mit euch zu starten. Es sollte selbstverständlich sein, dass ihr euch hin und wieder revanchieren solltet, wenn man euch hilft.

 

Japan

Die Universität beheimatet eine riesige Auswahl von Klubs aller Arten. Es gibt nicht nur diverse Sportklubs, sondern auch Tanzklubs, Modellklubs, Klubs für Internationalen Austausch, etc. Die allermeisten stehen euch offen und sind ideal um neue Freunde zu finden und die Sprache aktiv zu lernen. Oftmals gibt es zu Semesterbeginn einen Tag (im Frühling fällt dieser größer aus), an dem die Klubs sich auf dem Campus präsentieren und bei dem man sich anmelden kann.

Zu bestimmten Anlässen (z.B. Tanabata) kann es zu Campusweiten Festivitäten, Paraden, etc. kommen.

Manche Universitätsklassen unternehmen Ausflüge zu nahegelegenen Sehenswürdigkeiten oder beteiligen sich an Wettbewerben zwischen verschiedenen Universitäten.

Grundsätzlich gilt, dass eure japanischen Kommilitonen im Großen sehr nett und neugierig euch gegenüber sind. Wenn ihr bereit seid euch mit ihnen zu beschäftigen, wird man euch zwar Löcher in den Bauch fragen, zeitgleich findet ihr aber auch mit Sicherheit viele neue Freunde, die gerne bereit sind euch im Alltag zu helfen bzw. spaßige Unternehmungen mit euch zu starten. Es sollte selbstverständlich sein, dass ihr euch hin und wieder revanchieren solltet, wenn man euch hilft.

 

 


Wohnungswahl

China

Normalerweise habt ihr die Möglichkeit ein Dormroom auf dem Universitätsgelände in Anspruch zu nehmen. Diese sind sehr preiswert aber auch keine Luxuseinrichtungen. Ihr werdet zwar nicht wie eure chinesischen Kommilitonen mit Fremden in Mehrbettzimmern wohnen müssen, aber viel mehr als ein Einzelzimmer mit Gemeinschaftsküche und manchmal Gemeinschaftsklos steht euch nicht zur Verfügung. Diese Dorms sind meist von den rein-chinesischen 宿舍getrennt in den 留学生宿舍 Gebäuden untergebracht, wo ihr mit allen ausländischen Studenten der Universität zusammenwohnt, wovon die deutliche Mehrheit Asiaten sein dürfen (welche Nationen genau hängt oft von der Uni ab. Nanning hat viele Vietnamesen, Laoten, und Kambodianer; Zhangjiakou hat dagegen einen großen Teil an Pakistanern). Außerdem seit ihr natürlich den Wohnheimregeln unterworfen, die z.B. eine feste Nachtruhe mit Schließzeiten bzw. Geschlechtertrennung vorsehen können.

Sollte es euch lieber sein getrennt zu wohnen, so steht es euch meist frei eine Wohnung außerhalb zu nehmen. Fragt im 留学生办公室 nach ob etwas dagegenspricht. Man wird es euch wohl nicht verbieten, höchstens den Wunsch verwundert zur Kenntnis nehmen.

Die Wohnungssuche in China erfolgt zum allergrößten Teil über Maklerbüros, wobei die meisten Wohncompounds ein eigenes betreiben. Geht da (ggf. mit Hilfe eines chinesischen Freundes hin) und gebt eure Präferenzen an. IdR wird man euch am Tag Eins direkt Angebote zeigen, das sind dann aber eher die Lösungen die „eh auf Halde liegen“. Manchmal lohnt es hier ein paar Tage zu warten, die Angebote werden besser wenn der Makler mehr darüber weiß was ihr wollt. Es spricht auch nichts dagegen mehrere Maklerbüros zeitgleich suchen zu lassen, bezahlen müsst ihr am Ende nur dasjenige, das die Wohnung findet die ihr nehmt. Die Vermittlungskosten sind meist eine halbe Monatsmiete und bei Vertragsunterschrift Fällig.

Wohnungen werden in China im Regelfall möbliert überlassen, wobei das Mobiliar nicht zwingend das neueste sein muss. Rechnet auch damit, dass ihr einige Tage zum Putzen investieren müsst sowie ggf. Sachen wie Matratzen kaufen müsst.

Ihr werdet dem Vermieter zu Anfang neben der Kaution (idR 3 Monatsmieten) auch gleich die Miete für die ersten paar Monate geben müssen, wobei letzterer Punkt oft verhandelbar ist. Zahlungen wie „Dankesgeld“ an den Vermieter, wie sie in manchen Teilen Asiens üblich sind, gibt es in China nicht. Ihr solltet euch rechtzeitig um genug Bargeld bemühen (siehe Punkt Bankkonto).

Wichtige Lektion: glaubt keinem Makler oder Vermieter etwas, dass er nicht bereit ist in den Vertrag zu schreiben. Im Zweifel gilt gekauft wie gesehen. Dass der Vermieter (oder ein Beauftragter) die Miete in Bar abholt ist dagegen keine Seltenheit.

Solltet ihr euch für eine eigene Wohnung entscheiden, dann solltet ihr früh auf die Suche gehen, weil ihr einen bei der Polizei gemeldeten Wohnsitz für das Studentenvisum nachweisen müsst. Mehr als eine Woche dauert die Suche oft aber nicht, die Maklerbüros sind da schnell.

 

Japan

In Japan habt ihr je nach Partneruniversität bis zu drei Möglichkeiten. Entweder ihr nehmt die einfachste und billigte Möglichkeit und wohnt in einem Dormroom, an machen Universitäten müsst ihr dieses allerdings mit einer weiteren Person (des gleichen Geschlechts) teilen.

Manchmal steht euch auch die Möglichkeit bei einer Gastfamilie zu wohnen zur Verfügung, allerdings ändert sich dann auch der Preis drastisch. Unseres Wissens nach bietet dies nur die Kansai Gaidai an und die Kosten belaufen sich auf etwa 320.000 Yen pro Semester.

Eine eigene Wohnung zu mieten ist meist teurer und umständlicher, kann aber (wenn man mehr Privatsphäre möchte) durchaus rentabel sein. Manche Universitäten verlangen zwingend im Wohnheim zu verbleiben. Wenn man sich selber etwas organisieren möchte, sollte man sich früh informieren und die Partneruniversität anschreiben (auch wenn die immer das Wohnheim empfehlen werden).

 

 


Krankheitsfall

China

Bei weitem nicht alle Krankenhäuser in China entsprechen dem was wir im Westen als Standard ansehen. Viele waren ursprünglich vom Staatsapparat oder vom Militär betriebene Einrichtungen, was man teilweise noch merken kann. Dennoch gibt es auch hier große Fortschritte was Modernität anbelangt, vor allem in privaten Institutionen. Teilweise haben auch westliche Betreiber Krankenhäuser auf chinesischem Boden. Informiert euch über die Krankenhäuser in eurer Umgebung bevor ihr eines braucht, z.B. hier.

 

Japan

In Japan sind Krankheitsfälle kein Problem. Krankenhäuser und Ärzte entsprechen dem deutschen Standard. Es empfiehlt sich hier Jemand zweisprachiges aus der Administration oder einen Mitstudenten um Begleitung zu bitten.

 

 


Arbeiten

China

Das Arbeiten in China ist für euch mit Studentenvisum grundsätzlich verboten. Es können aber unter Mithilfe des Arbeitgebers oder der Universität zusätzliche Arbeitserlaubnisse erlangt werden. Solltet ihr eine Arbeitstätigkeit ohne Erlaubnis aufnehmen, so ist eine Ausweisung aus der Volksrepublik hypothetisch möglich. Im Normalfall werden die Behörden bei einem erstmaligen vergehen aber häufig netterweise auf eine Ausweisung verzichten und euch nur anweisen die Tätigkeit einzustellen. Natürlich auch hier keine Garantie.

Solltet ihr die Möglichkeit zur Arbeit bekommen, so sind die häufigsten Einkommensmöglichkeiten für euch meist Nachhilfelehrer (idR für Englisch, seltener für Deutsch) oder „Modell“ (idR das bewerben von Produkten auf irgendwelchen Veranstaltungen).

Solltet ihr ein Praktikum machen wollen, kann euch euer potentieller Arbeitgeber in diesen Fragen ggf. zur Seite stehen. Es gab OAI Praktikanten in China bereits bei VW, Daimler, BMW, Bosch, sowie etlichen weiteren Unternehmen.

 

Japan

In Japan ist es möglich, mit einem Studentenvisum eine bestimmte Anzahl an Wochenstunden zu arbeiten. Dazu muss man sich einen kleinen Vermerk auf der „Residence Card“ machen lassen. Manchmal wird das gleich bei der Einreise am Flughafen gemacht. Andernfalls sollte man das Ward Office aufsuchen und sich diesen Vermerk holen. Da sich die Regelungen hierzu aber immer wieder ändern, sollten diese bei der jeweiligen Botschaft oder dem Konsulat nachgefragt werden. Tätigkeiten als Student wären beispielsweise Sprachlehrer (Englisch, Deutsch etc.), wer schon sehr gut Japanisch kann, kann es auch bei Izakayas oder Restaurants versuchen.

Wer ein Praktikum machen möchte, sollte sich schon vor dem Auslandsaufenthalt informieren, ob die jeweilige Partneruniversität damit einverstanden ist. Gerade Universitäten mit wenig Austauschstudenten könnten es nicht so toll finden, wenn von den sowieso schon wenigen Austauschstudenten noch welche rausfallen.

Für ein Praktikum muss in der Regel je nach Bezahlung das Visum geändert werden. Bei einem unbezahlten Praktikum benötigt man das „Cultural Visa“ und bei einem Bezahlten das „Designated Activities Visa“. Welche Dokumente benötigt werden, wird euch entweder gleich vom Unternehmen mitgeteilt, oder ihr erfragt das beim Immigration Office. Plant genügend Zeit für die Änderung ein. Es kann von 6 Wochen bis zu 3 Monaten dauern. Hier eine kleine Übersicht über die Visamöglichkeiten).

Praktikumsangebote findet ihr idR auf den Webseiten der jeweiligen Unternehmen. In folgenden Unternehmen waren Praktikanten vom OAI bereits eingesetzt: Bosch, Mitsubishi Fuso, Daimler, Volkswagen, AHK Japan, Dekra.

Noch eine kleine Anmerkung: Setzt selbst Prioritäten! IdR lernt man an einer Uni besser Japanisch, besonders was Grammatik angeht, als bei einem Praktikum. Die Unternehmen bei denen man als nicht fließend Japanisch-Sprechender ein Praktikum bekommen kann, sind meist sehr international und man muss Glück mit der Abteilung haben, aber auch selbst sehr diszipliniert sein, um nicht ins englisch-/deutschsprachige zurückzufallen.

 

 


HSK/JLPT

China

Die Mindestanforderungen an euch ist der HSK 4, welcher rund 1.200 Zeichen umfasst. Es steht euch frei euch auch an einem HSK 5 oder 6 zu versuchen. Die Prüfungen hierzu finden mehrmalig im Jahr an großen Universitäten in China statt. Ihr solltet euch hierfür mindestens 4 Wochen vorher anmelden und die ~600 RMB Gebühren bereithalten. Es schadet nicht sich proaktiv zu informieren, weil nicht alle Universtäten euch von sich aus auf Termine hinweisen werden.

Der Test besteht aus 3 Bereichen, in denen jeweils 100 Punkte geholt werden können. Ihr müsst mindestens 60% richtig haben um zu bestehen.

Manche Universitäten bieten Vorbereitungskurse an die ihr nutzen solltet. Ebenfalls solltet ihr euch die HSK Übungsunterlagen besorgen um euch mit dem Handling vertraut zu machen.

Unabhängig vom HSK könnt ihr eure Kenntnisse auch am ebenfalls von der Hanban geprüften Business Chinese Test (BCT) ausprobieren. Dieser wird vom OAI nicht verlangt, schadet sicherlich aber auch nicht falls ihr zukünftig in China arbeiten wollt.

Solltet ihr es aus irgendwelchen Gründen nicht schaffen den HSK 4 in China abzulegen, könnt ihr das noch zu Beginn des siebten Semesters in Deutschland nachholen, z.B. am Konfuzius Institut in Heidelberg. Wir raten jedoch dringend dazu den HSK möglichst während eures Aufenthalts in der Volksrepublik abzulegen da das schreiben in Deutschland deutlich stressiger sein dürfte.

 

Japan

Die Mindestanforderungen an euch ist der JLPT N3, welcher rund 700 Zeichen und 3700 Vokabeln umfasst. Es steht euch frei euch auch an einem JLPT N2 oder N1 zu versuchen. Die Prüfungen hierzu finden zweimal im Jahr (Dezember und Juli) an großen Universitäten in Japan statt. Ihr solltet euch hierfür mindestens 3 Monate vorher anmelden und die ~5000 Yen Gebühren bereithalten. Es schadet nicht sich proaktiv zu informieren, weil nicht alle Universitäten euch von sich aus auf Termine hinweisen werden.

Der Test besteht aus 3 Bereichen, in denen jeweils 60 Punkte geholt werden können. Ihr müsst mindestens 55% richtig haben um zu bestehen.

Manche Universitäten bieten Vorbereitungskurse an die ihr nutzen solltet. Ebenfalls solltet ihr euch die JLPT Übungsunterlagen besorgen, um euch mit dem Handling vertraut zu machen.

Solltet ihr es aus irgendwelchen Gründen nicht schaffen den JLPT N3 in Japan abzulegen, könnt ihr das noch zu Beginn des siebten Semesters in Deutschland am OAI nachholen. Wir raten jedoch dringend dazu, den JLPT möglichst im Dezember zu versuchen, und im Fall des Nichtbestehens Erfahrung gesammelt zu haben, da das schreiben in Deutschland deutlich stressiger sein dürfte.

 

 


Reisen

China

Reisen in Asien im allgemein und Mainland China im Besonderen ist immer eine gute Sache. Ihr werdet so schnell nicht mehr in einem (im Vergleich zu Deutschland) so preiswerten Land sein und zeitgleich Wochenweise frei haben. Nutzt das um euren Horizont zu erweitern und eure Sprachkenntnisse zu testen.

Je nachdem wann ihr ankommt habt ihr mehrmals freie Zeiträume zum Reisen: Vor Vorlesungsbeginn (wir empfehlen hier nochmal eine “Eingewöhnungsreise” eurer Gruppe nach Shanghai), während des Herbstfestes, während des Frühlingsfestes, nach eurem Studienende, und in Sonderfällen ggf. auch zwischen Weihnachten und Neujahr (wird euch ggf. auf Anfrage gewährt, wenn eure Unterrichtsleistungen das zulassen).

Die längste dieser Phasen ist die Vorlesungsfreie Zeit zwischen Semester 1 und 2. Meist wird sie mit dem Chinesischen Neujahr/ Frühlingsfest eingeläutet und geht dann 5-6 Wochen. Das Frühlingsfest ist aber auch die Zeit im Jahr in dem die chinesische Bevölkerung auf Reisen geht. Regelmäßig kommen so mehr als 1 Milliarde Menschen in Bewegung (auch “die größte Völkerwanderung aller Zeiten” genannt) mit entsprechendem Andrang und Chaos. Viele Restaurants und Geschäfte Schließen (zumindest Teilzeit) und ihr solltet euch hierauf vorbereiten.

Auch sei hier erwähnt, dass Reisen in China erstmal eines bedeutet: Gruppen- bzw. Massenbespaßung. Ihr könnt Pauschalreisen buchen, werdet dann aber überall eher “durchgeschleust”. Wenn möglich versucht es auf eigene Faust, so habt ihr sicherlich das größere Abenteuer und flexibler seid ihr dann allemal.

Ob ihr mit dem (Schlaf-)Bus, der Bahn oder dem Flugzeug reist ist euch überlassen. Für weite Strecken würden wir sicher das Flugzeug nehmen, aber nicht jeder Flughafen in China fliegt jeden anderen ohne Umstieg an. Die Bahn ist mit den Sitz- und Schlafwagen eine annehmbare Option, bei den (Schlaf-)Busen kann es zu großen Komfortunterschieden kommen.

Zum Thema Buchen beachtet bitte den Abschnitt Nützliche Apps & Webseiten.

 

Japan

Reisen in Asien im allgemein und Japan im Besonderen ist immer eine gute Sache. Ihr werdet so schnell nicht mehr in so preiswerten Ländern (Alle in Asien außer Japan und Singapur) sein und zeitgleich Wochenweise frei haben. Nutzt das um euren Horizont zu erweitern und eure Sprachkenntnisse zu testen.

Je nachdem wann ihr ankommt habt ihr mehrmals freie Zeiträume zum Reisen: Vor Vorlesungsbeginn, nach eurem Studienende, und auch zwischen Weihnachten und Neujahr.

Die längste dieser Phasen ist die Vorlesungsfreie Zeit zwischen Semester 1 und 2 (in manchen auch nach dem zweiten Semester). Golden Week in der ersten Maiwoche wird auch immer frei sein, aber alle Japaner gehen zu dieser Zeit reisen, die Preise werden entsprechend angepasst und die Touristenorte sind auch etwas überfüllt. Ob ihr in der Zeit dann reisen wollt, sei euch selbst überlassen.

 

 


Nützliche Apps & Webseiten

China

  • 微 信 / Wēixìn / Wechat: Chinas Multipurpose App schlechthin. Eine Mischung aus WhatsApp, Skype, Facebook, PayPal, Uber, Amazon uvm. Sehr weit verbreitet und häufig genutzt.
  • 滴滴打 车 / Dīdī Dǎchē: Chinas Alternative zu Uber
  • Pleco: Eine Wörterbuch App, die auch handgeschriebene Zeichen erkennt.
  • AnkiDroid: Eine App die sich mit Wörterbuchdatenbanken (z.B. für HSK) füttern lässt und dann ähnlich wie Karteikarten zum lernen von Schriftzeichen genutzt werden kann
  • VPN: Über die Hochschule Ludwigshafen habt ihr kostenloses VPN welches ihr sowohl per PC als auch auf dem Handy nutzen könnt. Solltet ihr einen Gastzugang bei der Uni Mannheim haben habt ihr auch hier einen VPN Zugang, müsst aber zusätzlich „Cisco AnyConnect“ installieren. So müsst ihr nicht auf Facebook o.ä. verzichten, diese Zugänge können zuweilen aber auch seeehr langsam sein. Alternativ könnt ihr natürlich kostenpflichtige VPN Anbieter nutzen oder aber (Technisches Verständnis unbedingt vorausgesetzt!) euer eigenes VPN im heimischen Netzwerk in Deutschland errichten.
  • Skype: wir empfehlen die Installation von Skype vor eurer Einreise in die VR, da ihr aus der VR heraus nur das (sehr ähnlich aussehende aber mit Überwachungsfunktionen ausgestattete) TOM Skype bekommt. Alternativ könnt ihr natürlich auch eine der zahlreichen kostenlosen Skype Alternativen nutzen.
  • 掌上公交/ MyBus: Auskunft zu Busfahrten & Buchung
  • U-Bahn App: je nach der Stadt in der Ihr seid gibt es für die U-Bahn eigene Apps
  • 携程 / Ctrip: Über Ctrip könnt ihr Flug- und Bahnreisen sowie Hotels für ganz China online Buchen.
  • eLong: eine ganz gute Webseite um Flüge in Asien zu buchen www.elong.com

 

Japan

  • Line: Das Whatsapp Japans.
  • Google translator
  • Japanese: kostet $8, aber hat offline Wörterbuch
  • Imiwa: ein kostenloses Wörterbuch
  • Japan Earthquake o.ä.: bleibt auf dem Laufenden über Erdbeben, Tsunamiwarnungen etc. (Es gibt einen Haufen dieser Apps. Ihr habt da freie Wahl)
  • NAVITIME: Falls euch Google Maps nicht reichen sollte oder zu ungenau ist

 


Kosten

„Was kostet mich das Auslandsjahr etwa?“ ist eine häufige Frage und eine die sich absolut nicht eindeutig beantworten lässt, da sie von Faktoren wie Ort und Lebensstil abhängt. Deshalb hier ein paar Preise für alltägliche Käufe damit ihr euch mal etwa einen Überblick verschaffen könnt. Die Preise sind für „kleinere“ Städte, in den großen Zentren können sie gut 20-50% höher liegen. Rechnet euch selbst aus was ihr braucht.

 

Land China Japan
Beispielstadt Nanning Yamanashi
50 qm Wohnung / Monat 1.400 RMB 60.000¥
1 Busfahrkarte 2 RMB 400¥
5 km Taxi fahren 40 RMB 1.000¥
1 Duschgel 10 – 60 RMB 800¥
1 Liter Wasser im Supermarkt 4 RMB 150¥
10 Eier 20 RMB 200¥
1 kg Rindfleisch 80 RMB 2.000¥
1 kg Paprika 30 RMB 1.000 – 1.200¥
1 kg Bananen 5 – 30 RMB 300¥
1 Bier im Supermarkt 5 RMB 200¥
1 (meist westliches) Bier im Club 50 RMB 900¥
1 Restaurantbesuch 40 RMB 1.000 – 3.000¥
1 Essen Mensa 10 RMB 600¥