NAI: Julia Harkcom

Julia hat bis 2018 am OAI im Schwerpunkt Japan studiert. Bei Fragen könnt ihr sie über das Formular unten erreichen.

Für welches Unternehmen und in welcher Stadt arbeitest du?

Ich arbeite in Teilzeit am „Institut für Management und Innovation“, das zur Hochschule Ludwigshafen gehört.

Seit wann bist du hier angestellt (und bis wann falls schon vorbei)?

Ich bin seit Mai 2019 am Institut angestellt.

Was macht das Unternehmen?

Wir arbeiten an Forschungsprojekten in vielen verschiedenen Bereichen, z.B. im Bereich Employer Branding, Klimaschutzmaßnahmen von Unternehmen, Marketing und noch vieles mehr.

In welchem Bereich bist du Tätig, als was und was sind hier deine Aufgaben?

Meine offizielle Bezeichnung ist „wissenschaftliche Mitarbeiterin“, intern aber Projektleiterin. Ich arbeite an verschiedenen Projekten mit und habe vor kurzem mein erstes eigenes Projekt im Bereich Sponsoring abgeschlossen. Aktuell arbeite ich außerdem an einer Marktpotentialanalyse, einem Forschungsprojekt im Bereich KI und an verschiedenen Publikationen zu den Themen Digitalisierung im Marketing und wirtschaftliche Zukunft Deutschlands mit. Ich übernehme organisatorische Aufgaben (Projektmanagement), führe aber insbesondere für die Forschungsprojekte auch Recherchearbeiten durch. Ich kommuniziere außerdem viel nach außen, auch für die Publikationen. Es handelt sich hier um Herausgeberbände, so dass wir Autoren für das Schreiben von Beiträgen gewinnen müssen. Insgesamt ist die Arbeit sehr abwechslungsreich. Es gibt viele Projekte und man erlebt immer wieder etwas Neues.

Wie groß ist dein Unternehmen / dein Bereich?

Das Institut hat aktuell zwei wissenschaftliche Leiter (die Chefs), sechs Mitarbeiter und zwei wissenschaftliche Hilfskräfte (HiWis).

Wie bist du dazu gekommen/ wie hast du diese Stelle gefunden?

Einer unserer Dozenten, der auch des Öfteren mit dem Institut zusammenarbeitet, hat uns in seiner Vorlesung darauf aufmerksam gemacht, dass es am Institut offene HiWi-Stellen gibt. Ich habe mich dann bei ihm gemeldet und wurde zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Im Endeffekt wurde mir statt der HiWi-Stelle eine Teilzeit-Stelle angeboten – warum nicht?

Welche Inhalte aus dem Studium am OAI waren für diese Stelle besonders nützlich?

Um ehrlich zu sein hilft mir der Bachelor eher indirekt als direkt. Dadurch, dass ich in der Forschung arbeite brauche ich zwar natürlich die Grundkenntnisse aus dem Studium, in der direkten Anwendung sind es aber eher die Kommunikationsfähigkeiten, Recherche-Erfahrungen und Arbeitsweisen, die ich im Bachelor gewonnen habe, die mir jetzt weiterhelfen.

Glaubst du es macht Sinn für Studierende des OAI sich ebenfalls hier zu bewerben? Falls ja, wie?

Ich denke, dass es für die OAI-Studenten auf jeden Fall eine interessante Erfahrung sein kann. Man knüpft sehr viele Kontakte (innerhalb und außerhalb des Instituts), sammelt Erfahrungen in vielen verschiedenen Gebieten der Wirtschaft und kann z.B. einen Master neben der Arbeit machen, wenn man eine Teilzeit-Stelle hat. Die Leiter des Instituts sind beide auch Dozenten und haben dementsprechend Verständnis dafür, wenn man z.B. in der Prüfungsphase etwas weniger arbeiten kann. Außerdem sind schon viele OAI-ler hier gewesen und es wurden gute Erfahrungen gemacht. 

Bist du als studentische Kraft (Prakti, Werki, Thesisstudi, etc.) eingestiegen oder gleich fest (als Trainee, als Vollzeitkraft, etc.)?

Ich wollte, wie schon oben gesagt, eigentlich als HiWi einsteigen, konnte dann aber doch als reguläre Angestellte in Teilzeit hier anfangen.

Wie zufrieden bist du? Wo siehst du die Highlights deines Unternehmens/ deiner Stelle? Was gefällt dir eher weniger?

Ich persönlich bin sehr zufrieden mit der Arbeit am Institut. Ich habe viel Freiraum, sehr nette Kollegen, kann meinen Master nebenbei machen und knüpfe viele Kontakte mit Unternehmen in der Region. Als Einstieg in die Berufswelt hätte ich es kaum besser treffen können.


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